„Neue Präventionskonzepte für Bischöfliche Schulen des Bistums Essen“

Gelungene Präventionsarbeit der vergangenen Jahre erhält feste Strukturen. Generalvikar Klaus Pfeffer: „Es geht um eine Haltung, in der eine Kultur der Achtsamkeit an oberster Stelle steht“.

Mit neuen, gemeinsam von Schülern, Lehrern und Eltern erarbeiteten Präventionskonzepten stärkt das Bistum Essen an seinen Schulen in Duisburg (Abtei- und St. Hildegardis-Gymnasium), Gladbeck (Jordan-Mai-Schule) und Essen (Marien- und Nikolaus-Groß-Abendgymnasium sowie Sekundarschule und Gymnasium am Stoppenberg) den Kampf gegen sexuellen Missbrauch.

„Reflektiert mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.“

Generalvikar Pfeffer zeigte sich dankbar für die intensive Arbeit, die in Sachen Prävention in den vergangenen Jahren an den Schulen geleistet wurde. „Es ist gut, dass diese Präventionsideen so weite Kreise gezogen haben und so viele Gruppen einbezogen wurden“, sagte Pfeffer bei der Unterzeichnung in Essen. Es gehe bei den Schutzkonzepten weniger um neue Regeln als darum, „reflektiert mit Kinder und Jugendlichen zu arbeiten und eine grundsätzliche Haltung zu entwickeln, in der eine Kultur der Achtsamkeit an oberster Stelle steht“.

An den Schulen geht es bei dieser Haltung nicht nur um einen wachen Blick auf das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern. Die Schutzkonzepte geben auch Tipps für den Umgang mit Verdachtsfällen von sexualisierter Gewalt, die Kinder womöglich außerhalb der Schulen erleiden – sowie zu Konflikten zwischen einzelnen Schülern.

Schulsozialarbeit

Mein Name ist Jutta Engländer-Giavarra und ich bin seit 2010 Schulsozialarbeiterin am St. Hildegardis-Gymnasium.

Das Berufsfeld der Schulsozialarbeit ist sehr umfangreich und von Schule zu Schule unterschiedlich.

Am St. Hildegardis-Gymnasium arbeite ich (bei Bedarf) eng vernetzt mit dem Beratungsteam sowie den Lehrerinnen und Lehrern.

Meine Arbeitsschwerpunkte sind die sozialpädagogische Betreuung der Schülerinnen und Schüler während des Schullalltags, die Beratung von Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen bei Fragen, Schwierigkeiten und Herausforderungen, die Vernetzung mit anderen Institutionen und Fachkräften, die Mitgestaltung des Schulalltags (z.B. Projekte und Pausenaktionen) sowie Klassenbesuche zu verschiedenen Themen.

Alle Themen und Fragen sind bei mir willkommen (auch wenn es sich nicht um Probleme handelt). Ich habe vielleicht nicht immer eine Lösung oder Antwort, aber meistens eine Idee, wer weiterhelfen könnte.

Meine Sprechzeiten sind flexibel und richten sich u.a. nach den Möglichkeiten des Ratsuchenden. Die Gespräche sind in der Regel vertraulich. Die Themen sind sehr unterschiedlich und reichen von Streit mit Freunden, Unwohlsein oder familiären Problemen bis hin zu Sinn- und Lebensfragen.

Aufgrund meiner Teilzeitstelle bin ich von montags bis donnerstags in der Schule.
Mein Büro ist im Raum 0.32 neben dem SV Raum.
Anfragen oder Absprachen nehme ich auch gerne per Mail entgegen.

Jutta Engländer-Giavarra

Diplom Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin
+49 203 92975-22

Schulseelsorge

Die seelsorgliche Begleitung der Schülerinnen ist Anliegen des gesamten Kollegiums. Dies drückt sich in vielen Beratungsgesprächen und pädagogischen Maßnahmen aus. Darüber hinaus gibt es die institutionalisierte Schulseelsorge, die zu allen größeren Schulveranstaltungen ihren Beitrag leistet. Der katholische Schulseelsorger ist Herr Nieber; um die evangelischen Schülerinnen kümmert sich besonders Frau Neumann, gleichzeitig koordiniert sie die evangelischen Schulgottesdienste.

Regelmäßige Termine der Schulseelsorge
Jede Woche feiern wir die Hl. Messe in der St. Josephs-Kirche um 8.00 Uhr. Alle vierzehn Tage findet zusätzlich ein evangelischer Schulgottesdienst in der Marienkirche (ebenfalls 8.00 Uhr) statt.

In der Adventszeit feiert das Kollegium eine Rorate-Messe.

Einkehrtage finden für die Jahrgänge 9 und Q1 statt.

Im Jahrgang Q1 findet ein zweiwöchiges Sozialpraktikum statt.

Spendenaktionen

  • alle drei Jahre findet ein Charity-walk statt, dessen Einnahmen sozialen Projekten zugute kommen.
  • in der Fasten- und Adventszeit sammeln die Schülerinnen für die Hilfswerke der Kinder (Spendendosen).
  • Das C O M P A S S I O N – Projekt

Unsere Schule nimmt teil am Compassion – Projekt. Der Religionsunterricht hat sich dabei insbesondere das zweiwöchige Sozialpraktikum der Schülerinnen im Jahrgang Q1 zur Aufgabe gemacht. In einer ca. 6-stündigen Einheit zu Beginn des Jahres werden die Schülerinnen auf das Praktikum vorbereitet; in einer weiteren Unterrichtsreihe im Februar wird das Praktikum reflektiert. Da es aber in diesem Zusammenhang auf weitere Vorbereitung ankommt, werden die Erfahrungen des Praktikums möglichst oft für den weiteren Oberstufenunterricht herangezogen.