Perspektiven PDF Drucken E-Mail

Perspektiven übergreifender Schulentwicklungsprozesse

hier: Auszug aus dem Schulprogramm, Stand Sommer 2010

Das Lehrerkollegium unserer Schule hat sich im Jahr 2008 zum Ziel gesetzt, der „Individuellen Förderung" der Jugendlichen einen besonderen Stellenwert im Schulleben zu geben. Dazu bedarf es unterrichtlicher Innovationen und geeigneter außerunterrichtlicher Maßnahmen und Rahmenbedingungen, die bereits auf den Weg gebracht wurden und auf den Erwerb des „Gütesiegels Individuelle Förderung" abzielen.

Derzeit werden im Rahmen der Schulentwicklung besonders folgende Aspekte diskutiert:

    - Umwandlung des Schulalltags auf Ganztagsbetrieb
    - Weiterentwicklung und Schärfung des Schulprofils
    - Öffnung der Schule für eine erweiterte Schülerklientel.

Schulische Qualitätsanalyse findet an unserer Schule in Form zentraler Leistungsüberprüfungen der 8ten und 10ten Klassen sowie im Zentralabitur statt. Noch wenig Beachtung fanden bisher Maßnahmen der internen und externen übergreifenden Qualitätsanalyse, wie sie in vielen anderen staatlichen und kirchlichen Schulen bereits Einzug gehalten haben. Hier gilt es Verfahrensweisen auf Gefahren und Chancen genau zu beurteilen und ggf. später gezielt einzusetzen.

Wünschenswert ist ein zunehmender Ausbau der Gremienarbeit, der die Schulgemeinschaft weiter stärkt und Schulentwicklungsprozesse zur Sicherung einer anspruchsvollen und leistungsorientierten wie auch lebensnahen und an christlichen Werten orientierten gymnasialen Ausbildung für Jugendliche in der Region in und um Duisburg am St. Hildegardis-Gymnasium kontinuierlich fortführt.

Mit Redaktionsschluss im Juni 2010 erreicht unsere Schule der Beschluss, dass das St. Hildegardis-Gymnasium mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 den Ganztagsbetrieb aufnehmen wird. Daraus ergeben sich Möglichkeiten, langfristig neue Akzente in der Schulkonzeption zu setzen. Die Schulprogrammarbeit setzt sich somit über die Erstellung dieses Programms hinaus kontinuierlich fort.



Aktuelle übergreifende Schulentwicklungsprozesse

Stand: Halbjahreswechsel im Schuljahr 2011/12

Die im Schulprogramm vom Sommer 2010 geplanten Neuerungen sind nun in der Umsetzungsphase. Die ausgesprochen konstruktive Zusammenarbeit der schulischen Gremien ermöglicht grundlegende Beschlüsse, die die Schulentwicklung vorantreiben, sukzessive umzusetzen.

Die Umwandlung des Schulalltages auf einen schuleigenen „kleinen Ganztag" erfolgt derzeit in der Klassenstufe 5. Wesentlich sind umfangreiche unterrichtliche und außerunterrichtliche Angebote, die die Schule von einem „Haus des Lernens" zur „Schule als Lern- und Lebensort" weiterentwickeln. Die ausgesprochen erfolgreiche Einführung des Ganztagskonzeptes (Rückmeldung aus allen Gremien) im Schuljahr 2011/12 legt den kontinuierlichen Ausbau über die gesamte Sekundarstufe I nahe.

Die Weiterentwicklung und Schärfung des Schulprofils geht einher mit dem Ausbau des o. g. Ganztagskonzeptes. Unter dem Aspekt der Stärkung der individuellen Förderung werden – außer dem bisher üblichen AG-Angebot – angeboten:

- Modulunterrichte zu vier Disziplinen:
                                                        math.-nat. Experimentieren (MEX)
                                                        Theater/darstellendes Spiel
                                                        Lernen lernen
                                                        Rhythmus und Bewegung
- eine „Förderstunde Schulgemeinde"
- Nachmittagsbetreuung von Montag bis Donnerstag bis 16.00 Uhr
- gemeinsames Mittagessen in der Mensa mit anschließendem Freizeitprogramm

Die Öffnung der Schule für eine erweiterte Schülerklientel wird umgesetzt im Rahmen der Inklusion. Seit dem Schuljahr 2010/2011 werden Schülerinnen mit Hörschädigung in verschiedenen Jahrgängen regelmäßig zielgleich unterrichtet und individuell begleitet.

Das St. Hildegardis-Gymnasium ist seit dem Schuljahr 2011/12 anerkannter Förderort im Bereich Hören und Kommunikation.

Die Schulentwicklung im Sinne der individuellen Förderung wird unterstützt durch den Einsatz einer Schulsozialarbeiterin und einer Schulpsychologin sowie durch die Bereitschaft von Eltern und Schülerinnen im Schulalltag aktiv mitzuarbeiten.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 17. November 2014 um 11:50 Uhr
 
St. Hildegardis-Gymnasium Duisburg