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Informationen zum Differenzierungskurs (WP II) „Englisch-Gesellschaftswissenschaften“ in der 8 und 9

 Welche Interessen solltet ihr mitbringen?

Da die Unterrichtssprache zunehmend und ab Klasse 9 fast vollständig Englisch ist, solltet ihr fremdsprachlich interessiert sein und Englisch grundsätzlich gerne sprechen und schreiben. Eure Englischnote sollte in der Regel mindestens auf befriedigendem Niveau liegen, um euch ein erfolgreiches Mitarbeiten zu ermöglichen. Da wir die englische Sprache nutzen, um uns mit einer großen Vielfalt an Inhalten aus allen gesellschaftswissenschaftlichen Bereichen zu beschäftigen, sind Offenheit für und Neugierde auf Themen aus der Geschichte, Politik, Erdkunde und Kultur englischsprachiger Länder rund um die Welt eine absolute Grundvoraussetzung für das Wählen dieses Angebots.

 Welche Themen / Inhalte werden bzw. können behandelt werden?

Wir haben kein festes Lehrbuch für das Fach Englisch-Gesellschaftswissenschaften und können darum sehr flexibel auf spezielle Interessen der Lernenden in diesem WP-II-Kurs sowie aktuelle Ereignisse eingehen. Wichtig ist nur eine Verbindung zu Geschichte, Kultur, Gesellschaft, Politik, Geographie englischsprachiger Ländern. Die bisher in diesem Kurs behandelten Themen sind daher ausgesprochen vielfältig. Eine Auswahl: Multicultural London / 1066 – Britain is conquered / Postcrossing – an international communication project / Hollywood and the Oscars / The Titanic disaster / USA vs. Japan / The Canterbury Tales – pilgrims and stories / “The Help” – African Americans in the 1960s / Cook, Watt, Bell – famous discoveries and inventions in the English-speaking world / Cowboys and Indians – how wild was the West? / William Shakespeare and the Elizabethan Age / Maori and New Zealand culture…

 Welche Fähigkeiten / Kompetenzen werden gefordert und gefördert?

Neben einer umfangreichen Erweiterung landeskundlichen Hintergrundwissens steht vor allem die aktive Nutzung der englischen Sprache durch Hören, Sehen, Lesen, Schreiben und ganz besonders Sprechen im Vordergrund. Wir nutzen die englische Sprache als Werkzeug zur Kommunikation miteinander sowie über unsere Fragestellungen und Themen. Dies führt ganz automatisch und oft eher unbemerkt zu einer erheblichen Erweiterung des fremdsprachlichen Vokabulars, zur Schulung von flexiblen Umschreibungs- und Definitionsstrategien, macht die Arbeit mit Wörterbüchern selbstverständlich und stärkt die Bereitschaft zum Nutzen des Englischen ohne allzu viel Scheu vor Fehlern. Schülerinnen und Schüler lernen Lesetechniken wie Skimming und Scanning, arbeiten mit mehrfach codierten Texten wie z.B. Landkarten und Graphiken und erwerben Sicherheit im Präsentieren von Ergebnissen.

 Wie gestaltet sich die Leistungsbewertung?

Wichtig ist vor allem die regelmäßige und aktive Mitarbeit in allen Phasen des Unterrichts. Zusammen mit dem zuverlässigen, ordentlichen und vollständigen Führen eines Hefters sowie dem regelmäßigen Einüben neuer Vokabeln macht die aktive Mitarbeit etwa 50% der Zeugnisnote aus. Pro Halbjahr werden zwei angekündigte Klassenarbeiten in englischer Sprache geschrieben, die abhängig vom Thema aber auch einmal pro Halbjahr durch ein größeres benotetes Projekt (Präsentationen, Lesetagebuch zu einer Lektüre, Theaterstück, Film…) ersetzt werden können.

 Sonstiges

Wir sind ausdrücklich kein Nachhilfeunterricht für das Fach Englisch, denn die Fremdsprache wird bei uns als Werkzeug zur Kommunikation über Themen und Inhalte genutzt. Anders als im bilingualen Zweig ersetzt das Fach Englisch-Gesellschaftswissenschaften nicht die Behandlung von Inhalten aus dem deutschsprachigen Fachunterricht (z.B. Geschichte), sondern ergänzt diesen.      

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 15. Februar 2017 um 21:30 Uhr
 
St. Hildegardis-Gymnasium Duisburg